Forschungsbereich: Medizinische Informatik

Im letzten Beitrag habe ich kurz auf die Forschungsbereiche des FZI verwiesen, aber noch nicht angesprochen in welchem Kasten ich da stecke: Medizinische Informationstechnik. Zumindest irgendwie im weitesten Sinne. Das hat weitaus weniger mit Blut, Tumoren und Herzschrittmachern zu tun als es sich anhört. Der nachfolgende Abschnitt von der Website des FZI erklärt das so schön, dass ich ihn einfach zitiere:

Daneben steht die Nutzung medizinischer Sensorik für nicht-medizinische Anwendungen verstärkt im Interesse der Forschung am FZI. So entwickeln wir auch Biofeedback-Anwendungen zur Unterstützung von Lernprozessen im Bereich Technology Enhanced Learning (TEL) […] (Quelle)

Okay. Was ist solch eine medizinische Sensorik in meinem konkreten Fall? Ein EKG-Sensor, den man sich mit einem Gurt um die Brust schnallt und der dann die Herzfrequenz aufzeichnet (und noch paar für meinen Zweck irrelevante Sachen wie Luftdruck und Beschleunigung). Bei meinem Sensor handelt es sich um den ekgMove von movisens (Bilder dort).

Die Sensorik ist geklärt, was aber ist die nicht-medizinische Anwendung? Irgendwie so etwa das, wo es nicht um akute starke gesundheitliche Probleme geht. Da sollte man doch lieber zum Arzt. Wir spielen forschen daran herum und probieren nützliche Anwendungsgebiete aus.

Teaser: Im nächsten Posting sage ich dann auch, in welchem Forschungsprojekt ich beteiligt bin.

am FZI sind die Tassen Public Domain

Seit dem 1. Dezember 2013 bin ich nun als Masterand am Forschungszentrum Informatik am Karlsruher Institut für Technologie. Kurz FZI.

Hier am FZI werden so circa verschiedene Systeme konzipiert und Prototypen entworfen. Auf der Website findet man eine schöne Übersicht über die aktuelle Forschung. An welchem dieser Kästchen ich beteiligt bin – dazu in einem späteren Posting.

Grob geschätzt arbeiten hier so in etwa 100 Personen. Die ForscherInnen fallen wohl meistens nach ihrem abgeschlossenen Studium direkt aus der Uni ins FZI hinein. Sprich: Alles sehr jung hier.

Und natürlich auch ein bisschen nerdig. Auf die Frage, ob die Tassen im Schrank privat oder für alle zugänglich sind: „Die sind wohl public domain.“ Ich glaube, mir gefällt es hier.