Audio-Setup zum Podcasten

Mit dem Zeugerzähler gehe ich seit kurzer Zeit meinem heimlichen Faible nach, Sprache aufzunehmen und Texte einzusprechen.

Das passiert alles natürlich auf einem extrem amateurhaftem Niveau, und ebenso sieht das Audio-Setup dazu aus:

Das Mikrofon ist bisher einfach ein handelsübliches (Gamer?)-Headset, dessen Preis ich immer auf 15€ geschätzt habe. Das Produkt, dass bei Amazon dem am nächsten kommt ist das Speedlink Medusa.

Da interne Soundkarten bzw. deren Mikrofon-Eingänge oft unter aller Würde sind, habe ich mir ein paar externe USB Soundkarten für jeweils ein paar Euro geholt, ausprobiert und die mit dem wenigsten Rauschen dann weiter benutzt. Vom Aussehen her, könnte es diese mit C-Media Chip sein.

Als Audiorekorder dient mein Ubuntu 12.10 mit PulseAudio und Audacity (oder auch Windows 7 mit Audacity), dass ich auch zum Arbeiten verwende. Das Linux hatte anfangs noch das Problem, dass sich Audacity bei der Aufnahme hin und wieder verschluckte – was sich aber gelegt hat, nachdem ich darauf geachtet habe, dass das System sonst mit nichts weiter beschäftigt ist.

Das größte Manko an diesem Setup war, dass das Mikrofon zum einen keinen Poppschutz hatte und zum anderen keine Möglichkeit bestand, das Audiosignal direkt wieder auf die Kopfhörer zu legen – sprich: kein Monitor (das ist bei Podcasts in der Regel auch egal – wenn man aber mit der Stimme spielen und neues Ausprobieren möchte, ist das vermutlich von Vorteil).

Als sich dann ein Kabelbruch am Headset ereignete, habe ich das als Chance genutzt, mein Setup von Ultra-Low Budget auf Low Budget anzuheben.

Nach längerem Nachdenken, was es denn nun werden soll, habe ich mich für ein Samson Go Mic entschieden:

  • es kann per USB direkt an den PC angeschlossen werden
  • ermöglicht ein Abhören des Signals über Klinkenstecker
  • hat (hoffentlich) eine besser Aufnahmequalität als das bisherige dynamische Headsetmikrofon ;-)

(Passend dazu habe ich mir einen neuen, beliebigen Kopfhörer gekauft.)

Neue Aufnahmen mit diesem Setup stehen bisher allerdings noch aus, so dass ich erst in einigen Tagen mehr darüber sagen kann, ob es eine Verbesserung darstellt.

Andere Ideen, die weitaus flexibler, aber auch weitaus komplexer und teurer gewesen wären, beinhalteten ein Großmembran Kondensatormikrofon und einen Mixer, welcher die Möglichkeit geboten hätte, bei Bedarf auch ein zweites Mikrofon für einen weiteren Gesprächsteilnehmer anzustöpseln. Allerdings bin ich dann zu dem Schluss gekommen, dass ich hier erst noch weitere Erfahrung sammeln möchte und bei eventuellem, zukünftigen Bedarf dann ein komplettes neues Setup anschaffe.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *